WoodCare Solutions - Steirische Robotik auf der Holzmesse Klagenfurt

Mit dem ersten Messeauftritt auf der Holzmesse 2018 in Klagenfurt hat sich das junge Technologieunternehmen WoodCare Solutions GmbH eindrucksvoll vorgestellt. Entwicklungen und realisierten Projekte im Bereich effizienter Automatisierungslösungen wurden dem Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Präsentation stand die Robotiktechnologie, wo das Unternehmerteam auf Kompetenz und langjähriger Erfahrung zurückgreifen kann.

Gleich auf zwei Messeständen und zwei Infopoints, darunter in der neuen Innovation Area 2018 war WoodCare Solutions GmbH diesmal vertreten. Unsere Zusammenfassung des Messeauftrittes in Bildern finden sich hier: www.facebook.com/woodcare.solutions

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Am Messestand präsentierte man neben dem bewährten – und 2016 mit dem Innovationspreis ausgezeichneten – A.N.D.R.E.A Asteinleimkonzept die ersten umgesetzten teil- und vollautomatischen Anlagenkonzepte.

Im Mittelpunkt des Interesses stand aber einmal mehr die Robotertechnologie, auf die sich das Steirische Technologieunternehmen spezialisiert hat.

WoodCare Solutions GmbH kann dabei auf eine Vielzahl realisierter Referenzprojekte verweisen, wo man bei Einzelprojekten als auch bei führenden Anlagen- und Maschinenbauern als Robotikintegrator Kompetenz und Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte.

Robotik für alle Bereiche
„Industrieroboter sind heute in allen Bereichen der Holzbe- und verarbeitung einzusetzen, die vielfach noch manuell besetzt sind“, bestätigt Geschäftsführer Hubert J. Burböck. Gleichzeitig wird unterstrichen, dass der Einsatz von Industrierobotern keine Highspeed- und sonst von Hochleistungsanlagen bekannte Vorschubgeschwindigkeit mit sich bringt. „Die Robotik setzt auf Kontinuität, Genauigkeit und vor allem maximale Flexibilität in der Umsetzung jeglicher Tätigkeiten“, unterstreicht der technische Geschäftsführer Siegfried Salchenegger.

Fach- und Hilfskräftemangel existenzbedrohend
„Eine Vielzahl an Gesprächen auf der Holzmesse haben bestätigt, dass der Fach- als auch Hilfskräftemangel teilweise schon existenzbedrohend sind“, berichtet Burböck. Dabei geht es weder um „nur“ kleine oder große Betriebe, sondern quer durch die gesamte Branche.

Gerade für einfache Handlingstätigkeiten, Stapel- oder Sortierarbeiten oder aber für Holzausbesserungsprozesse und standardisierte Tätigkeiten der Elementfertigung eignet sich ein Industrieroboter perfekt, wird unterstrichen. So fand die Technologie bei Großbetrieben aus Massivholzbearbeitung oder Säge/Hobelwerken genau so Anklang wie bei Gewerbebetrieben und kleineren Hobelwerken, wo noch sehr viele Handlings- und Abstapel/Lattungs-tätigkeiten manuell vonstatten gehen.

„Wir waren selbst sehr überrascht, dass vermeintlich konservative Branchenvertreter aus dem Säge- und Hobelwerksbereich nach wenigen Diskussionsminuten nahezu begeistert waren, was das Preis/Leistungsverhältnis der Robotik betrifft“, erinnert sich Salchenegger.

„Eindrucksvoll war für mich auch die Diskussion mit Kärntner Tischlern, wo das Thema anfangs auf große Skepsis gestoßen ist“, so Burböck. Im Rahmen eines Workshops von Landesinnung der Kärntner Tischler durfte er einen Vortrag halten und über das Thema "Werkstatt 4.0" diskutieren.

Robotik ist keineswegs ein Thema nur für "Großbetriebe". Gerade bei kleineren - natürlich auch Handwerks- Betrieben ist der Fachkräftemangel oft existenzbedrohend. Daher kann die eine oder andere einfache Automatisierungsinvestition für entsprechende Entlastung sorgen.

Bedenken aus dem Weg räumen
Um etwaige Bedenken gegen die – in der Branche – noch neue Technologie auszuräumen bzw. die Technologie näher zu bringen, haben wir am Engineering Center Wood (ECW) im Holzinnovationszentrum (www.hiz.at ) in Zeltweg die Möglichkeit diese Technologien zu präsentieren, testen und vorzuführen. Der nächste Workshop ist für anfang Oktober geplant.

Holzknecht 4.0 Robotik-Workshop: https://www.facebook.com/events/521279731647584/

Rückfragen und weitere Details bitte an:
Hubert J. Burböck
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