HCS & CIS starten Pilotprojekt_Smart Urban Privacy (interior for millennials)

Konkret gemeint ist die Entwicklung von fünf Prototypen für einen temporäreren Rückzugsraum auf belebten, öffentlichen Plätzen – ein smartes Stadt-Möbel für DIGITAL NATIVES* gleichsam wie für DIGITAL IMMIGRANTS* – aus einem smarten Werkstoff: Holz.

Im Designmonat Graz 2017 werden fünf österreichische DesignerInnen eingeladen mit fünf steirischen Tischlern und/oder Holzbaubetrieben gemeinsam für den Zeitraum Mai jene Prototypen zu entwickeln und zu testen, die für unsere digitale Performance eine angenehme analoge Benutzeroberfläche bietet. Ohne Widerspruch...

Privatheit und öffentlicher Raum. Die Quadratur des Kreises? Denn privat ist per se nicht öffentlich und Öffentliches jenseits des Privaten. Gleichzeitig existiert der Wunsch nach privaten Räumen inmitten des öffentlichen Raums. Nach Sphären des in sich Geschlossenen, für sich Bestehenden. Nach Zonen für sich. Nach Räumen fürs Ich, fürs Eigene, fürs private Zwiegespräch. Räume der eigenen Ungestörtheit und des Nicht-Störens von anderen. Räume, die die Kommunikation erleichtern, analog oder digital. Und die Inhalte der Kommunikation niemandem aufzwingen.

Daher dringend gesucht: Ein temporärer Rückzugsraum auf öffentlichen Plätzen, der zum zeitweiligen Rückzug einlädt – allein, zu zweit, eventuell zu dritt – , ohne sich der Welt ringsum zu verschließen. Für sich sein, unter sich sein, ohne sich abzukapseln. Eine Sonder-Position einnehmen, ohne sich abzusondern. In einer Gegenwelt sein, ohne gegen die Welt rundherum zu sein. Beschützt sein, ohne sich abzuschotten. Abgeschirmt sein von allzu starker Sonneneinstrahlung, aber nicht von erhellendem Tageslicht. Im diskreten Austausch sein, im Innen sein, und doch auch im Austausch mit dem Außen bleiben. Von außen nicht gestört sein, nicht gehört sein, aber doch wahrnehmbar bleiben. Ein zeitgemäßes Möbel nicht dauerhaft besitzen, aber eine bestimmte Zeit besetzen und so das Private im Öffentlichen genießen. Ein smartes Möbel aus einem smarten Werkstoff: Holz. Eine Quadratur des Kreises? Nein, eine Frage des richtigen Designs. (Ladestation inklusive)
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*Als digital native (deutsch: „digitaler Ureinwohner“; Plural: digital natives) wird eine Person der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Als Antonym existiert der Begriff des digital immigrant (deutsch: „digitaler Einwanderer“ oder „digitaler Immigrant“) für jemanden, der diese Welt erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat.
(Quelle: Wikipedia)

Für weitere Informationen zum detaillierten Projektverlauf sowie zur Teilnahme sprechen Sie uns gerne an:
Elena Klausbauer, MA
Tel.: +43(0)316/587850-111
Mobil: +43(0)664/1646312
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!________________________________________________________________________________

Zur Creative Industries Styria GmbH - Das Netzwerk der steirischen Kreativwirtschaft
Die Creative Industries Styria GmbH ist seit 2007 die Netzwerkorganisation der Kreativwirtschaft in der Steiermark. Sie schafft Bewusstsein für den kreativen Sektor auf regionaler und internationaler Ebene. Als aktive Mitgestalterin des Strukturwandels hin zu einer wissensbasierten Produktionsgesellschaft initiiert und koordiniert sie Initiativen und Schlüsselprojekte der Creative Industries. Sie ist Kooperations- und Ansprechpartnerin für Institutionen und Unternehmen, die kreative Konzepte umsetzen möchten, und unterstützt deren Realisierung durch projektbezogene Beratung und Vernetzung. Für den Standort Steiermark übernimmt die Kreativwirtschaft, unterstützt durch die Initiativen der Netzwerkgesellschaft CIS, eine Querschnittsfunktion in Bezug auf die Stärkung der Innovationsprozesse von Unternehmen durch Design als ganzheitlichen Gestaltungsprozess für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Zentral ist ihre Funktion auch in der Standortentwicklung und bei der Herausbildung innovativer Milieus.Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiges Segment für die Steiermark, das sich in den letzten Jahren als stabiler Bereich etabliert hat. Aktuell gibt es in der Steiermark rund 4.350 Kreativunternehmen mit über 15.270 Beschäftigten, die einen Gesamtumsatz von 1,6 Mrd. Euro jährlich erwirtschaften. Der Anteil der steirischen Kreativwirtschaft an der steirischen Gesamtwirtschaft liegt bei rund 9% – jedes 10. Unternehmen ist im Segment der Creative Industries tätig. Der Kreativwirtschaft wurde daher seitens der steiermärkischen Landesregierung eine wichtige Querschnittskompetenz der Steiermark zugeordnet und in der Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark verankert.

Die CIS operiert in drei strategischen Feldern:
•    Awareness & Standort: Mit dem Thema "Design" sollen Graz und die Steiermark unter den coolsten Hotspots vergleichbarer europäischer Städte/Regionen positioniert werden.
•    Impulse & Projekte: Die CIS entwickelt Angebote und setzt Initiativen, um Innovation & Wertschöpfung in Unternehmen möglichst vieler Branchen der Steiermark zu verbessern.
•    Netzwerk & Service: Die CIS schafft für steirische Unternehmen im Stärkefeld der Kreativwirtschaft Bedingungen, damit sich diese besser und schneller entwickeln können.

Das Bewusstsein für den Wert und vor allem für den Mehrwert von kreativer Arbeit ist die Grund¬lage für jene Entwicklungen in einer Region, die sie letztendlich interessanter, innovativer und somit wirtschaftlich wettbewerbsfähiger machen. Daher ist eine der Hauptaufgaben der Creative Industries Styria, die Bedeutung der Kreativwirtschaft für das gesamte lokale und regionale Wirtschaftsumfeld in die Öffentlichkeit zu transportieren und die klassische Wirtschaft mit den Dienstleistern der Kreativwirtschaft zu vernetzen.  
    
Mit den Leitprojekten „Erlebniswelt Wirtschaft“, „Designmonat Graz“ und „Design Transfer“ bzw. anderen Aktivitäten und der Präsenz in nationalen und internationalen Netzwerken, wie etwa „UNESCO City of Design“, werden wesentliche Voraussetzungen für die Attraktivierung des Standortes Steiermark bzw. zum Nutzen der ansässigen Unternehmen aus der Kreativwirtschaft geschaffen. Die CIS hebt mit ihren Aktivitäten, entlang der strategischen Leitlinien des Wirtschaftsressorts Steiermark, sowie ihrer strategischen Ausrichtung die Qualitäten des Standortes hervor. Sie forciert die Internationalisierung der Unternehmen im Netzwerk der steirischen Kreativwirtschaft und stimuliert bzw. unterstützt dadurch ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Den Creative Industries kommt eine wichtige Querschnittsfunktion in Bezug auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu. Vor dem Hintergrund der transformativen Wirkung der Kreativwirtschaft als „Innovations-Supporter“ hat der gesamte kreative Sektor in den letzten Jahren als Wettbewerbs- und Wirtschaftsfaktor enorm an Bedeutung gewonnen. Eine gut entwickelte und vernetzte Kreativwirtschaft ist wesentlicher Bestandteil für den funktionierenden Wachstums- und Innovationsmotor am Standort Steiermark. Kreativität ist generell zu einer zentralen Ressource geworden. Ein Standortasset. Die rege und vitale Kreativwirtschaftsszene trägt wesentlich zur Attraktivität und Qualität des Standortes Steiermark bei und schafft eine Basis für „Wachstum durch Innovation“.
    
Eine lebendige, gut vernetzte Creative Community unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie den digitalen Wandel in der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft. Sie leistet Impulse zum Entstehen zukunftsfähiger Arbeitsplätze – zur Verbesserung der Attraktivität von Städten und Regionen und zur Stärkung regionaler und internationaler Innovationssysteme.

www.cis.at

Der Designmonat Graz. Leitprojekt und internationales Schaufenster
Der Designmonat Graz bündelt die Energie der Kreativwirtschaft innerhalb eines Monats, macht sie sichtbar und hebt die wirtschaftliche Relevanz von Kreativprozessen hervor. Er bietet innovativen Projekten eine Plattform und hebt somit die Bedeutung von Design hervor. Der „Designmonat“ fungiert als Dachmarke und durch ein einheitliches Auftreten vereint er alle individuellen Aktivitäten, ohne ihre Unabhängigkeit zu gefährden. Die Creative Industries Styria koordiniert und organisiert den Designmonat. Das Programm inkludiert eine große Anzahl an individuellen Initiativen von Designern sowie großen regionalen Bildungsinstitutionen im Bereich Design. Das Event ermöglicht Synergien und Kooperationen zwischen der Kreativwirtschaft und traditionellen Unternehmen.

Der Designmonat 2017 wird am 28. April eröffnet und bis 28. Mai stattfinden. Seit Gründung des DMG im Jahr 2009 besuchten über 500.000 Personen die Veranstaltungen des DMG. 2016 wurden im DMG rund 51.000 Besucher gezählt, bei 122 Einzelveranstaltungen in 30 Tagen – mit 84 Programmpartnern – 379 nationale und internationale Designlabels nahmen teil – 700 Medienberichte.

www.designmonat.at

Das erklärte Ziel der CIS ist die Vermittlung und die stärkere Vernetzung von Design und Wirtschaft, entlang der strategischen Ziele für den Standort Steiermark. Mit dem DESIGN TRANSFER Programm vermitteln, begleiten, moderieren und vernetzen wir intensiv zwi¬schen Design und Business – D2B for B2B. Die CIS verfolgt damit das Ziel, vor allem die Lücke bei den heimischen Unternehmen, die Design noch nicht als prozessbegleitenden Innovationstreiber anwenden, weiter zu schließen. Die Rolle der CIS ist jene der Beraterin und der Vermittlerin, die damit für DesignerInnen Brücken zu Unternehmen und vice versa baut. Damit soll an den Schnittstellen von CREATION >> PRODUKTION >> DISTRIBUTION strategisch und operativ gebaut werden, um letztlich die Wertschöpfungskette im Sinne der Vision der CIS „Created and produced in Styria – sold worldwide“ für möglichst viele beteiligte Kreative und Unternehmen erfolgreich zu unterstützen. Die CIS verfolgt damit das Ziel, die transformative Wirkung als „Innovations-Supporter“ und „Innovations-Enabler“ bei den heimischen Unternehmen zu verstärken bzw. zu wecken.

Impact der CIS?
Unterstützt durch die Aktivitäten der Creative Industries Styria GmbH kann die Steiermark im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern das dynamischste Wachstum im Bereich der Creative Industries nachweisen. Die Creative Industries Styria war auch für die Bewerbung zur Aufnahme der Stadt Graz als UNESCO Creative City verantwortlich – Ergebnis: Die Stadt Graz wurde 2011 ins Netzwerk der UNESCO Cities of Design aufgenommen und ist seither auf einer globalen Landkarte mit aktuell 22 Design Cities im Netzwerk der UNESCO vertreten. Ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung.
Aktuelle Aktivität im Bereich Industrie 4.0/Smart Industries

Die Creative Industries Styria erklärt „Smart Design – Smart Production“ zum Jahresthema 2017 – dabei wird es zu verschiedenen Aktivitäten unterschiedlichen Formats kommen – insbesondere der Designmonat 2017 widmet sich mit seinem Programmfokus diesem Thema.