ZMP und Kulmer Bau präsentieren neue Produktionshalle der Tischlerei Faustmann

Die Faustmann Möbelmanufaktur fertigt seit 26 Jahren hochwertigste Tischlermöbel. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist beeindruckend: Gestartet vor 26 Jahren als Ein-Mann-Unternehmen arbeiten im steirischen Bezirk Hartberg mittlerweile rund 120 Menschen an der Erfüllung von Wohnträumen. Mit dem Bau der neuen Produktionshalle hat Erwin Faustmann sich seinen Traum erfüllt: Ein Ort zum Arbeiten, gebaut aus Holz und als neuer Wohlfühlplatz für seine hochqualifizierten Mitarbeiter.

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© ZMP

Mit dem leistungsstarken Kielsteg Element konnte die Halle maximal stützenfrei errichtet werden, die wunderschöne Sichtqualität des Holzbau-Elements verleiht der Halle eine wohlige Behaglichkeit.

Die Tischlerei steht für anspruchsvolles Design, ausgeführt in höchster Qualität. Darauf vertrauen viele Kunden seit 26 Jahren. Die oststeirische Möbelmanufaktur stattet Hotels und Gastronomiebetriebe aus und wickelt jährlich zahlreiche Großprojekte ab. Aber auch viele private Kunden, die sich formschönes Möbel-Design für Ihre Wohnräume wünschen, finden in der Möbelmanufaktur Faustmann ihren vertrauensvollen Partner. Mit der eigenen Küchenlinie „Faustmann Küchen“ bietet das oststeirische Unternehmen seit 2017 nun auch Küchen in individuellem Design und gewohnter Qualität zu fairen Preisen an. Hier finden sich individuelle Maßanfertigungen mit außergewöhnlichen Oberflächen genauso, wie günstige Einsteigermodelle. Rund 1500 Küchen verlassen jährlich die Möbelmanufaktur.

Den steigenden Konkurrenz- und Preisdruck durch die europäische Öffnung und den wachsenden Online-Markt spürt auch die Möbelmanufaktur Faustmann. In diesem großen Mitbewerber-Umfeld bestehen zu können, erfordert ein hohes Gespür für die Menschen und ihre Bedürfnisse, erfordert Konsequenz in der Qualität und zieht damit Auftraggeber nach sich, die ihre Projekte vertrauensvoll in die Hände der Firma Faustmann legen.

Genau dieses Vertrauen hat Erwin Faustmann auch in die Firma Kulmer aus dem steirischen Pischelsdorf gelegt. Das Traditionsunternehmen besitzt eine ausgezeichnete, langjährige Kompetenz im Holzbau und war darum für den Neubau der neuen Produktionshalle die erste Wahl. Gemeinsam mit dem Architekten ZT Gerhard Kreiner aus Gröbming wurde das neue Fertigungsgebäude komplett in Holz geplant und ausgeführt. Vom Planungsbeginn bis zur Fertigstellung der Halle dauerte es gerade einmal 12 Monate. Der hohe und präzise Vorfertigungsgrad der Holzelemente ermöglichte eine Bauzeit von nur 6 Monaten. Für die Ansprüche der Bereiche der Lackiererei wurde auf Beton zurückgegriffen, dieser spannende Materialmix von Sichtbeton und Holz findet sich auch als gestalterisches Element in vereinzelten Bereichen des Gebäudes wieder. Für Erwin Faustmann war von Anfang an klar: Dieses Bauwerk musste möglichst umfassend aus Holz und flexibel nutzbar sein. Ob des umfangreichen Maschinenparks der Manufaktur ist eine maximale Stützenfreiheit erforderlich. Und genau diese Anforderungen haben den Einsatz der Kielsteg Elemente für die Firma Kulmer notwendig und logisch gemacht. Das steirische Holzbauunternehmen Kulmer produziert und entwickelt seit 2006 das innovative und nachhaltige Dach- und Deckenelement in seinem Werk im steirischen Pischelsdorf. Die herausragenden statischen Vorzüge und ressourcenschonende Produktion und Verarbeitung machen Kielsteg für das Holzbau-Unternehmen zum perfekten Dach- und Deckelement, vor allem, wenn es um das Überspannen großer Weiten geht.

Erfunden wurde das ressourcenschonende Holzelement ebenfalls in der Steiermark (Österreich): Wissenschaft und Produktion haben ihre Stärken gebündelt und gemeinsam dieses Hochleistungs-Bauelement vom Prototypen bis zur Serienreife erforscht und begleitet. Das ausgeprägte KnowHow im Holzbau der Technischen Universität Graz hat mit Kulmer Holzbau den optimalen Partner in der Produktion und Serienreifung gefunden. Gemeinsam wurde die Technologie des Kielsteg Elements (weiter) entwickelt und erobert seit dem den europäischen Markt. Die hohe Wirtschaftlichkeit und die herausragenden statischen Eigenschaften haben auch im Wettbewerb überzeugt: Nicht nur der stetig wachsende Einsatz der Kielsteg-Elemente zeugen vom Erfolg der leistungsstarken Holzbau-Elemente, auch zahlreiche Auszeichnungen setzen hier entsprechende Akzente, auf die man zurecht stolz sein kann. So wurde Kielsteg 2013 mit dem Schweighofer Preis ausgezeichnet (Innovationspreis für die europäische Forst- und Holzwirtschaft), 2014 folgte die Prämierung mit dem Inventum (als bestes Patent des Jahres 2013) und 2015 folgte der Materialpreis (1. Preis der Materialagentur raumPROBE für die bis dato größte Halle mit Kielsteg Bauelementen). Zahlreiche Bauwerke im In- und Ausland belegen seitdem die flexiblen und leistungsstarken Einsatzmöglichkeiten dieses innovativen Bau-Elements.

Kielsteg Elemente © ZMP

Kielstegproduktion © ZMP

Ein wirtschaftlich optimaler Ablauf in der Tischlerei konnte durch stützenreduzierte Ausführung der neuen Produktionshalle einfach umgesetzt werden. Auch die flexible Nutzung wird durch die Kielsteg Elemente unterstützt. Und warum hat man sich für diese wunderschönen, großen, aber doch kostenintensiven Glasflächen entschieden? „Wenn man bei der Arbeit die Schneeflocken im Wind beobachten kann, was gibt es für einen Tischler Schöneres?“, meint Erwin Faustmann. Er habe schon immer davon geträumt auch bei der Arbeit den Weitblick in die Natur zu haben und hat sich und seinen Mitarbeitern diesen Traum mit der neuen Produktionshalle erfüllt. Aber auch die Kunden sind eingeladen, einen Blick auf das Entstehen ihrer neuen Möbelstücke zu werfen. „Bei uns können Kunden jederzeit gerne Einsicht nehmen,“ meint der Firmengründer, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das baut Nähe und Vertrauen auf, für Erwin Faustmann wesentliche Faktoren für eine nachhaltige Kundenbeziehung.

© ZMP

Die größte Herausforderung im Bau der Halle stellte der Untergrund dar: Das sandige Erdreich musste komplett statisch abgesichert werden und die gesamte Halle quasi auf Stützen gestellt werden. Hier kommt die leichtere Bauweise aus Holz den natürlichen Anforderungen entgegen und kann ob ihrer Leichtigkeit punkten. Rigips, Vollwärmeschutz oder ähnliches sucht man in und an der Halle vergebens, auch das Heizsystem wurde nachhaltig geplant. Die Fußbodenheizung sorgt für eine angenehme Raumtemperatur und wird mit den Holz-Abfällen aus der Tischlerei befeuert.

Auf die Frage, wie ein heimischer Betrieb in Zeiten der europäischen Öffnung und Expansion der Möbelketten und Discounter bestehen und vor allem wachsen kann, antwortet Erwin Faustmann nachdenklich, aber optimistisch: „Unsere Stärke liegt in der fachlichen Kompetenz unserer Tischler und der exzellenten Arbeit unserer Planer. Individuelles Design und handwerkliche beste Ausführung überzeugen bei Großprojekten sowie kleineren Aufträgen. Ich setze schon immer auf eine hohe Qualität, in allen Bereichen der Kundenbetreuung, darauf können meine Kunden vertrauen. Unsere Handschlagqualität hat auch in unseren digitalisierten Zeiten noch Wert und Bedeutung. Auch der immer höher werdende Automatisierungsgrad wird unser Handwerk nicht ablösen und bringt auch Vorteile mit sich – Maschinen arbeiten gleichbleibend präzise und genau und wir sparen in der Produktion Zeit. Unser Beruf ist in so vielen Bereich von handwerklichem KnowHow und Können geprägt, da wird sich niemand der mit Leidenschaft in diesem Beruf arbeitet Sorgen machen müssen.“

Gerade der Facharbeiter-Mangel ist auch für das sympathische Unternehmen eine Herausforderung. Dem versucht man entgegen zu wirken in dem man rund 12 Lehrlinge jährlich im Unternehmen ausbildet. Die Mitarbeiter sind die stützende Säule des Unternehmens, dessen ist sich Erwin Faustmann bewusst. Und genau deshalb hat er mit der neuen Produktionshalle nicht nur einen nachhaltigen Bau realisiert, sondern bietet mit dieser Arbeitsstätte auch einen Platz zum Wohlfühlen für seine Mitarbeiter.

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Parkring 18D
A-8074 Raaba-Grambach

Tel.: +43 316 238 383

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