Im Rahmen des Designmonat Graz 2017 wurden fünf österreichische DesignerInnen eingeladen, gemeinsam mit fünf steirischen Tischler- und Holzbaubetrieben Prototypen für ein smartes Stadt-Möbel aus dem Werkstoff Holz zu entwickeln. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung Ende März wurden die Projektduos präsentiert sowie Potenziale und Rahmendingungen für das temporäre Möbelstück erörtert.

Die österreichische Holzindustrie mit einem Produktionsvolumen von rund 10 Milliarden Euro und einem Exportanteil von über 70 Prozent trägt wesentlich zur Stärkung der Außenhandelsbilanz bei.  Mit einem Anteil von 3,9 Prozent am Exportüberschuss liegt der Sektor nur knapp hinter der Tourismusbranche (4,2 Prozent) auf Platz 2. Ein wichtiger Teil der Holzbranche ist der Holzbau, hier vor allem die Fertigteilproduktion. Von den jährlich rund 18.000 erteilten Baugenehmigungen entfallen bereits heute 30-35 Prozent auf die Fertigteilhausindustrie, Tendenz steigend! Stetig wachsende Ansprüche an Qualitätsstandards und Individualität stellen jedoch viele Betriebe der holzverarbeitenden Industrie vor große Herausforderungen.

Wie bei unserem letztjährigen Clusterempfang berichtet,   erfolgte im November 2016 die finale Auswahl für 8 neue Forschungszentren nach dem Kompetenzzentren-Programm   des   Bundes   (COMET)   mit   dem   Spitzenforschung   auf   Grundlage   der Zusammenarbeit    zwischen    Wissenschaft    und    Wirtschaft    forciert    wird.    Unter    den   genehmigten Forschungszentren erhielt das Projekt „WoodC.A.R-Wood-Computer Aided Research“ den Zuschlag, ein Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Forschungsvolumen von 5 Millionen Euro.

Das ökologische Komplettsystem für höchsten Sicherheit, Gestaltungsfreiheit und Vielfalt im STEICO Naturbausystem.Der Systemanbieter für den ökologischen Hausbau präsentiert neue Lösungen für die Fassadendämmung - das innovative Komplettsystem STEICO secure.

Bereits zum zweiten Mal lud das Südtiroler Unternehmen Rotho Blaas, das zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen für den Holzbau zählt, kürzlich zu einer internationalen Fachtagung. Mit dabei waren unter anderem auch Vertreter der Universität Innsbruck und Ingenieure aus der Steiermark.

Während die Anzahl der Baugenehmigungen in Belgien sinkt, erlebt der Holzbau einen deutlichen Aufschwung. Die Anzahl neuer Holzhäuser ist zwischen 2015 und 2016 um 25% gestiegen. Der Bau von gewerblichen Bauten nimmt auch stark zu. Die Entwicklung dieses Markts wird nur über den Zusammenschluss der Akteure in dieser Branche möglich sein. Im Vergleich zu den allgegenwärtigen Materialien Ziegel und Beton, erarbeitet sich das Holz einen festen Platz im Baugewerbe. Im Jahre 2016 wurden nicht weniger als 2.509 Holzhäuser in Belgien gebaut.